Verstopfung durch Darmpilze

Pilze im Darm sind erstmal nichts ungewöhnliches. Im Gegenteil, unsere Darmflora ist überaus divers und enthält bei den meisten Menschen auch diverse Pilze. Ein gesunder Darm – der ja gemeinhin auch als Sitz des Immunsystems gilt – kann damit auch umgehen. Nur bei einer Schwäche des Abwehrsystems können sich die Pilze übermäßig vermehren und Krankheitserscheinungen hervorrufen.

Gerade in den letzten Jahren haben Darmpilz-Diagnosen stark zugenommen hat. Meistens handelt es sich dabei um Hefepilze der Gattung Candida albicans, welcher bei Übermäßiger Vermehrung Beschwerden verursacht. Meist ist es für einen Arzt schwierig einen Darmpilz als Übeltäter fest zu stellen. Die Beschwerden sind oft unspezifisch und können auch aus anderen Gründen auftreten. Selbst beim Vorliegen eines positiven labordiagnostischer Tests können andere Krankheitserreger als Gründe für die Beschwerden nicht vollständig ausgeschlossen werden. Regelmäßig ist es sogar so, dass bei übermäßigen Darmpilzbefall generell eine Ungleichgewicht in der Darmflora herrscht.

Symptome

Folgende Beschwerden können auf ein Überhand nehmen von Darmpilzen hindeuten:

  • Starke Blähungen, insbesondere nach zuckerhalten Speisen
  • Schmerzen und Darmkrämpfe
  • wiederkehrender starker Durchfall
  • abwechselnd mit Phasen der Verstopfung
  • Juckreiz am After, bei Frauen häufige Scheidenpilz-Infektionen
  • Alkoholunverträglichkeit, die zu schlechten Leberwerten führen kann
  • anhaltender Eisen- und Zinkmangel, da die Pilze die Aufnahme wichtiger Nährstoffe über den Darm stören
  • weißer Belag auf der Zunge
  • häufige Magen-Darm-Infektionen

Verstopfung kann also nur eines von vielen Symptomen einer Darmpilzinfektion sein und tritt – in diesem Fall – normalerweise nicht isoliert von den anderen Symptomen auf.

Vorbeugung ist das beste Hausmittel gegen Darmpilz

Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung ist die beste Vorbeugung vor einer Pilzinfektion. Im Organismus eines gesund ernährten Menschen werden die Hefepilze nicht den rechten Nährboden finden. Daher ist Vorbeugung auch das beste Hausmittel gegen Darmpilz.

Der Hefepilz ernährt sich nämlich vor allem von Weißmehl und Zucker, daher sollten Sie diese Lebensmittel nach Möglichkeit meiden. Integrieren Sie hingegen Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse und Salate in Ihren Speiseplan. Wenn Sie auf Brot oder Nudeln nicht völlig verzichten wollen, dann greifen Sie auf Varianten aus Vollkornmehl zurück. Sie finden dazu auf verstopfung-hausmittel.eu sicher mehr als genügend Lebensmittel und Rezepte.

Liegt bereits eine symptomatische Infektion mit einem Darmpilz vor, so sollten Sie vor Aufnahme einer speziellen Anti-Pilz-Diät (wie sie im Internet zu finden ist), um den Pilz auszuhungern, jedenfalls Ihrem Arzt und/oder Ernährungsberater konsultieren. Sie sollten hier keinesfalls auf eine individuelle, auf Sie angepasste Beratung unter Berücksichtigung Ihrer speziellen Lebensumständen verzichten.

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